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Backlinks

Backlinks einfach erklärt: Welche Links helfen – und welche schaden

Links von anderen Websites sind für Google wie Empfehlungen. Was einen guten Link ausmacht, was Google ausdrücklich verbietet und wie Sie auf sichere Weise zu guten Links kommen.

Rangsprung-Redaktion6 Min. Lesezeit

Ein Backlink ist ein Link von einer anderen Website auf Ihre. Für Google ist das wie eine Empfehlung: Wenn andere auf Sie verweisen, sind Ihre Inhalte offenbar nützlich. Aber Vorsicht – nicht jeder Link hilft. Manche schaden sogar.

  • Er passt zum Thema – eine Kaffeemühlen-Seite, die auf eine Rösterei verweist, ergibt Sinn
  • Er steht im Text, wo er Lesern wirklich weiterhilft – nicht versteckt in der Fußzeile
  • Er kommt von einer echten Website mit echten Besuchern
  • Er ist natürlich entstanden – nicht gekauft und nicht getauscht

Was Google ausdrücklich verbietet

In seinen Spam-Richtlinien beschreibt Google „Link-Spam“: Links, die vor allem gesetzt werden, um die Platzierung in der Suche zu beeinflussen. Als Beispiele nennt Google unter anderem:

  • Links kaufen oder verkaufen – gegen Geld, Waren oder Dienstleistungen
  • Übermäßigen Linktausch nach dem Motto „Verlinkst du mich, verlinke ich dich“
  • Links, die mit Programmen automatisch erzeugt werden
  • Bezahlte Artikel oder Gastbeiträge, deren Links das Ranking beeinflussen sollen
  • Minderwertige Verzeichnisse und Links, die in Fußzeilen oder Vorlagen vieler Websites versteckt sind

Bezahlte Links sind nicht grundsätzlich verboten – etwa für Werbung oder Sponsoring. Sie müssen aber gekennzeichnet sein, zum Beispiel mit dem Zusatz rel="sponsored" oder rel="nofollow" im Link. Dann zählen sie nicht als Empfehlung.

Sichere Wege zu guten Links

  1. 1

    Seriöse Verzeichnisse

    Tragen Sie sich in bekannte Verzeichnisse ein – mit überall gleichen Angaben zu Name, Adresse und Telefon.

  2. 2

    Partner und Lieferanten

    Firmen, mit denen Sie zusammenarbeiten, verlinken oft gern auf Sie – zum Beispiel auf einer Referenzseite.

  3. 3

    Inhalte, die man empfehlen will

    Hilfreiche Ratgeber, Checklisten oder eigene Zahlen werden von anderen gern als Quelle genannt.

  4. 4

    Vor Ort sichtbar sein

    Lokale Presse, Vereine und Veranstaltungen sind gute, echte Anlässe für eine Erwähnung.

  5. 5

    Erwähnungen ohne Link nutzen

    Werden Sie irgendwo genannt, aber nicht verlinkt, fragen Sie freundlich nach einem Link.

Quelle: Google Search Central, „Spamrichtlinien für die Google Websuche“, Abschnitt „Link-Spam“.

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